  {"id":48,"date":"2026-05-07T07:45:00","date_gmt":"2026-05-07T05:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/?p=48"},"modified":"2026-05-04T14:02:16","modified_gmt":"2026-05-04T12:02:16","slug":"verleimungsklassen-holz-if20-bfu100-en314","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/plattenwerkstoffe\/verleimungsklassen-holz-if20-bfu100-en314\/","title":{"rendered":"Verleimungsklassen Holz: IF20, BFU 100 &amp; EN 314"},"content":{"rendered":"<p>Wer eine Sperrholz- oder Multiplexplatte kauft, st\u00f6\u00dft zwangsl\u00e4ufig auf kryptische K\u00fcrzel: <strong>IF 20, BFU 100, AW 100, WBP, EN 636-1, EN 636-2, EN 636-3, EN 314 Klasse 1\/2\/3.<\/strong> Im Datenblatt stehen sie ohne Erkl\u00e4rung, und im Baumarkt bekommen Sie auf Nachfrage selten eine klare Antwort. Dabei entscheidet diese Klassifizierung \u00fcber die wichtigste Eigenschaft Ihrer Platte: <strong>H\u00e4lt sie Feuchtigkeit aus oder nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Eine falsch gew\u00e4hlte Verleimungsklasse ist die h\u00e4ufigste Reklamationsursache im Plattenhandel. Eine IF-20-Sperrholzplatte im Carport, eine BFU-100-Platte ohne Kantenversiegelung im Anh\u00e4ngerboden, eine MUF-verleimte Spanplatte in der feuchten Kellerwerkstatt \u2013 in allen F\u00e4llen sind die Folgen vorhersehbar: Quellung, Delamination, Festigkeitsverlust, im schlimmsten Fall Totalschaden.<\/p>\n<p>Dieser Artikel r\u00e4umt das Begriffschaos auf. Wir erkl\u00e4ren, <strong>was die Verleimungsklassen wirklich bedeuten<\/strong>, woher sie kommen (DIN 68705 vs. EN 314 \/ EN 636), was die Praxisfolgen sind, <strong>wie Sie die Klasse beim Kauf erkennen<\/strong> und welche Klasse f\u00fcr welche Anwendung wirklich n\u00f6tig ist. Dazu r\u00e4umen wir mit den drei h\u00e4ufigsten Missverst\u00e4ndnissen auf, die uns in der t\u00e4glichen Beratung begegnen.<\/p>\n<p>Wer parallel \u00fcberlegt, <strong>welcher Plattenwerkstoff<\/strong> \u00fcberhaupt der richtige ist \u2013 Multiplex, Sperrholz, OSB, Spanplatte, MDF, HPL \u2013, findet die \u00dcbersicht im gro\u00dfen <a href=\"\/ratgeber\/plattenwerkstoffe\/plattenwerkstoffe-vergleich-8-holzplatten-im-praxis-check\/\">Plattenwerkstoffe-Vergleich<\/a>. Hier konzentrieren wir uns ausschlie\u00dflich auf das Thema Verleimung.<\/p>\n<h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"#warum-wichtig\">Warum Verleimungsklassen wichtig sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#alte-norm\">Die alte Welt: DIN 68705 (IF 20, AW 100, BFU 100)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#neue-norm\">Die neue Welt: EN 314 und EN 636<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#uebersetzung\">\u00dcbersetzungstabelle: alte gegen neue Klassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#pruefung\">Wie Verleimungsklassen gepr\u00fcft werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#anwendung\">Welche Klasse f\u00fcr welche Anwendung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#erkennung\">Wie erkennen Sie die Klasse beim Kauf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#missverstaendnisse\">Drei h\u00e4ufige Missverst\u00e4ndnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#faq\">H\u00e4ufige Fragen (FAQ)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#beratung\">Plattenzuschnitt und Beratung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2 id=\"warum-wichtig\">Warum Verleimungsklassen wichtig sind<\/h2>\n<p>Eine Sperrholz- oder Multiplexplatte ist ein verleimtes Produkt: d\u00fcnne Furnierlagen werden mit Klebstoff zu einer Platte verpresst. Die <strong>Klebstofffuge<\/strong> ist das schw\u00e4chste Glied der Konstruktion \u2013 wenn sie versagt, delaminiert die Platte und l\u00f6st sich in ihre Einzelfurniere auf.<\/p>\n<p>Klebstoffe verhalten sich gegen\u00fcber Wasser und W\u00e4rme sehr unterschiedlich:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Harnstoffharz (UF, Urea-Formaldehyd):<\/strong> g\u00fcnstig, hell, aber wasserl\u00f6slich. Bei l\u00e4ngerem Feuchtekontakt l\u00f6st sich die Verleimung.<\/li>\n<li><strong>Melaminharz (MUF, Melamin-Urea-Formaldehyd):<\/strong> mittlere Wasserbest\u00e4ndigkeit, brauchbar im Feuchtbereich, aber nicht au\u00dfenfest.<\/li>\n<li><strong>Phenolharz (PF):<\/strong> dunkelbraun bis schwarz, dauerhaft wasserfest, kochfest, witterungsbest\u00e4ndig.<\/li>\n<li><strong>PMDI (Polymeric Methylene Diphenyl Diisocyanate):<\/strong> modern, formaldehydfrei, gute Wasserbest\u00e4ndigkeit \u2013 im OSB-Bereich verbreitet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Verleimungsklasse macht diese Klebstoff-Eigenschaft sichtbar und vergleichbar. <strong>Sie ist keine Aussage \u00fcber die Holzart, die Plattenst\u00e4rke oder die Optik \u2013 sondern ausschlie\u00dflich \u00fcber die Wasser- und Witterungsfestigkeit der Leimfuge.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Platte aus Birkenfurnier kann je nach Verleimung in jeder Klasse hergestellt werden: IF 20 f\u00fcr Innenm\u00f6bel, BFU 100 f\u00fcr Au\u00dfenanwendungen. Die Holzart ist dieselbe, das Verhalten unter Feuchteeinfluss v\u00f6llig anders.<\/p>\n<h2 id=\"alte-norm\">Die alte Welt: DIN 68705 (IF 20, AW 100, BFU 100)<\/h2>\n<p>In Deutschland war \u00fcber Jahrzehnte die DIN 68705 ma\u00dfgebend. Sie unterscheidet drei Hauptklassen f\u00fcr Sperrholz nach Beanspruchungsgrad:<\/p>\n<p><strong>IF 20 (Innen-Feucht 20\u00b0C):<\/strong> Verleimung mit Harnstoffharz, gepr\u00fcft auf Beanspruchung im trockenen Innenraum. Die Platte h\u00e4lt Raumklima (relative Luftfeuchte bis ca. 65 %) dauerhaft aus, scheidet aber bei direktem Wasserkontakt oder hoher Luftfeuchte \u00fcber l\u00e4ngere Zeit aus. Typische Anwendung: M\u00f6belbau im Wohnraum, Schubladen, Verpackungen, Innenausbau.<\/p>\n<p><strong>AW 100 (Au\u00dfen-Wetter 100\u00b0C):<\/strong> Verleimung mit Melamin- oder Phenolharz, gepr\u00fcft auf 100\u00b0C-Wasserbeanspruchung. Kompromiss zwischen IF 20 und BFU 100, im modernen Handel kaum noch verbreitet, weil die meisten Platten heute direkt nach BFU 100 oder EN 636 zertifiziert werden.<\/p>\n<p><strong>BFU 100 (Bindfestigkeitsuntersuchung 100\u00b0C):<\/strong> Verleimung mit Phenolharz, h\u00f6chste Witterungsbest\u00e4ndigkeit. Die Platte h\u00e4lt direkten Wasserkontakt, dauerhafte Befeuchtung und sogar Kochwasserbehandlung aus, ohne dass die Leimfuge versagt. Typische Anwendung: Au\u00dfenm\u00f6bel, Anh\u00e4ngerb\u00f6den, Schalung, Bootsbau, alle Au\u00dfenanwendungen.<\/p>\n<p>Synonym zu BFU 100 wird im internationalen Handel der Begriff <strong>WBP (Weather and Boil Proof)<\/strong> verwendet \u2013 beide bezeichnen die identische Verleimungsqualit\u00e4t auf Phenolharzbasis.<\/p>\n<p>DIN 68705 ist offiziell seit Ende der 1990er Jahre durch die europ\u00e4ische EN-Normung abgel\u00f6st. In der Branche ist die alte Bezeichnung BFU 100 trotzdem weiterhin allgegenw\u00e4rtig \u2013 sie steht auf vielen Datenbl\u00e4ttern, in Bestellkatalogen und in Werkstattgespr\u00e4chen. Aus Verbrauchersicht ist es darum sinnvoll, beide Welten zu kennen.<\/p>\n<h2 id=\"neue-norm\">Die neue Welt: EN 314 und EN 636<\/h2>\n<p>Die heute g\u00fcltigen europ\u00e4ischen Normen trennen <strong>Pr\u00fcfverfahren<\/strong> (EN 314) und <strong>Anwendungsklasse<\/strong> (EN 636) klarer:<\/p>\n<p><strong>EN 314-2 \u2013 Verleimungsklassen (Klebstoffpr\u00fcfung):<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Klasse 1:<\/strong> Trockenbereich \u2013 nur kurzzeitige Befeuchtung m\u00f6glich<\/li>\n<li><strong>Klasse 2:<\/strong> Feuchtbereich \u2013 zeitweise Befeuchtung m\u00f6glich, aber nicht dauerhafte Wassereinwirkung<\/li>\n<li><strong>Klasse 3:<\/strong> Au\u00dfenbereich \u2013 dauerhafte Wettereinfl\u00fcsse zul\u00e4ssig<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>EN 636 \u2013 Anforderung an Sperrholz nach Anwendungsbereich:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>EN 636-1:<\/strong> Trockenbereich (Innenraum, normales Raumklima)<\/li>\n<li><strong>EN 636-2:<\/strong> Feuchtbereich (Bad ohne Spritzwasser, Feuchtr\u00e4ume, Au\u00dfen gesch\u00fctzt)<\/li>\n<li><strong>EN 636-3:<\/strong> Au\u00dfenbereich (direkter Wettereinfluss, Au\u00dfenm\u00f6bel, Fassade)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>EN 636-S<\/strong> vs. <strong>EN 636-G:<\/strong> Das angeh\u00e4ngte &#8222;S&#8220; steht f\u00fcr Strukturanwendung (statisch tragende Bauteile, mit zus\u00e4tzlichen Festigkeitsnachweisen), &#8222;G&#8220; f\u00fcr allgemeine Anwendung (nicht-tragend). Eine Platte mit &#8222;EN 636-3 S&#8220; ist also f\u00fcr tragende Au\u00dfenanwendungen freigegeben, eine mit &#8222;EN 636-3 G&#8220; nur f\u00fcr nicht-tragende.<\/p>\n<p><strong>Konkret hei\u00dft das f\u00fcr Sperrholz im Handel:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>IF 20 entspricht EN 314 Klasse 1 \/ EN 636-1<\/li>\n<li>AW 100 (heute selten) entspricht EN 314 Klasse 2 \/ EN 636-2<\/li>\n<li>BFU 100 entspricht EN 314 Klasse 3 \/ EN 636-3<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr <strong>OSB<\/strong> existiert eine eigene Norm (EN 300) mit den Klassen OSB\/1, OSB\/2, OSB\/3, OSB\/4 \u2013 nicht in derselben Logik wie Sperrholz, weil OSB als Span-Werkstoff anders gepr\u00fcft wird. OSB\/3 ist die im Handel dominierende Klasse f\u00fcr Feuchtbereich.<\/p>\n<h2 id=\"uebersetzung\">\u00dcbersetzungstabelle: alte gegen neue Klassen<\/h2>\n<p>Die folgende Tabelle bringt die alten DIN-Bezeichnungen und die heute g\u00fcltigen EN-Klassen zusammen \u2013 inklusive der typischen Klebstoffe und der zul\u00e4ssigen Anwendung.<\/p>\n<table class=\"rombs-vergleichstabelle\">\n<thead>\n<tr>\n<th>DIN 68705<\/th>\n<th>EN 314-2<\/th>\n<th>EN 636<\/th>\n<th>Klebstoff<\/th>\n<th>Anwendung<\/th>\n<th>Beispiel-Platte<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>IF 20<\/td>\n<td>Klasse 1<\/td>\n<td>EN 636-1<\/td>\n<td>UF (Harnstoffharz)<\/td>\n<td>Trockener Innenraum<\/td>\n<td>Birken-Sperrholz IF 20, Pappelsperrholz Innen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>AW 100<\/td>\n<td>Klasse 2<\/td>\n<td>EN 636-2<\/td>\n<td>MUF (Melamin-Urea)<\/td>\n<td>Feuchtbereich, gesch\u00fctzter Au\u00dfenbereich<\/td>\n<td>Sperrholz Feuchtbereich, MR-Sperrholz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>BFU 100 \/ WBP<\/td>\n<td>Klasse 3<\/td>\n<td>EN 636-3<\/td>\n<td>PF (Phenolharz)<\/td>\n<td>Direkter Au\u00dfenbereich, Wasserkontakt<\/td>\n<td>Multiplex Birke BFU 100, Siebdruckplatte BFU 100, Seekiefer Exterior<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>OSB-Sonderfall:<\/strong><\/p>\n<table class=\"rombs-vergleichstabelle\">\n<thead>\n<tr>\n<th>OSB-Klasse<\/th>\n<th>Norm<\/th>\n<th>Anwendung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>OSB\/1<\/td>\n<td>EN 300<\/td>\n<td>Trockenbereich, allgemeine Verwendung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>OSB\/2<\/td>\n<td>EN 300<\/td>\n<td>Trockenbereich, tragende Verwendung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>OSB\/3<\/td>\n<td>EN 300<\/td>\n<td>Feuchtbereich, tragende Verwendung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>OSB\/4<\/td>\n<td>EN 300<\/td>\n<td>Feuchtbereich, hochbelastete tragende Verwendung<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>OSB\/3 ist die Standard-Variante im Bauhandel und entspricht in der Feuchtetoleranz etwa einer Sperrholz-Klasse zwischen EN 636-2 und 636-3 \u2013 aber nicht 1:1 vergleichbar, weil OSB als Span-Werkstoff anders gepr\u00fcft wird.<\/p>\n<h2 id=\"pruefung\">Wie Verleimungsklassen gepr\u00fcft werden<\/h2>\n<p>Hinter den K\u00fcrzeln stecken konkrete Laborpr\u00fcfungen. Wer einmal verstanden hat, was gepr\u00fcft wird, hat ein viel besseres Gef\u00fchl daf\u00fcr, was die Klasse in der Praxis bedeutet.<\/p>\n<p><strong>Pr\u00fcfung nach EN 314-1 \/ EN 314-2:<\/strong><br \/>\nDie Pr\u00fcflinge (kleine Streifen aus dem Plattenrand) werden je nach Klasse unterschiedlich vorbehandelt:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Klasse 1:<\/strong> Lagerung im Normalklima (20\u00b0C, 65 % rel. Feuchte), dann Bestimmung der Scherfestigkeit der Leimfuge.<\/li>\n<li><strong>Klasse 2:<\/strong> W\u00e4ssern bei 20\u00b0C \u00fcber 24 Stunden, dann Trocknen, dann Scherfestigkeitspr\u00fcfung.<\/li>\n<li><strong>Klasse 3:<\/strong> <strong>Kochen in Wasser<\/strong> \u00fcber 6 Stunden (sechs!), dann Trocknen, dann Scherfestigkeitspr\u00fcfung. Alternativ: 4 Stunden kochen, 16 Stunden in 20\u00b0C-Wasser, 2 Stunden in 60\u00b0C-Wasser, kalt abschrecken \u2013 die sogenannte &#8222;Vorbehandlung 5.1.3&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Leimfuge muss bei der anschlie\u00dfenden Scherpr\u00fcfung definierte Mindestfestigkeiten erreichen. Erst dann darf die Platte die jeweilige Klasse tragen.<\/p>\n<p><strong>In der Praxis bedeutet das:<\/strong> Eine Platte mit BFU 100 \/ EN 314 Klasse 3 hat im Labor sechs Stunden kochendes Wasser ohne Leimfugenversagen \u00fcberstanden. Diese extrem strenge Pr\u00fcfung ist der Grund, warum BFU-100-Platten dauerhaft in Anh\u00e4ngerb\u00f6den, Schalungen und Au\u00dfenanwendungen funktionieren \u2013 die reale Belastung im Einsatz ist meist deutlich milder als die Laborpr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Wichtig: Diese Pr\u00fcfungen testen <strong>die Leimfuge<\/strong>, nicht das Furnierholz selbst. Birkenfurnier in einer BFU-100-Platte h\u00e4lt der Leim ohne Probleme \u2013 aber das Birkenholz selbst quillt trotzdem (reversibel oder irreversibel) und ist nicht UV-stabil. Wer eine BFU-100-Platte unbeschichtet in der Sonne lagert, wird trotz wetterfester Verleimung ungesch\u00fctzte Holzoberfl\u00e4chen vergrauen sehen.<\/p>\n<h2 id=\"anwendung\">Welche Klasse f\u00fcr welche Anwendung?<\/h2>\n<p>Die folgenden Empfehlungen sind die destillierte Praxis. Sie sind absichtlich konservativ \u2013 wer im Zweifel ist, sollte zur h\u00f6heren Klasse greifen, weil die Mehrkosten meist \u00fcberschaubar und die Folgekosten einer falschen Wahl erheblich sind.<\/p>\n<table class=\"rombs-vergleichstabelle\">\n<thead>\n<tr>\n<th>Anwendungsbereich<\/th>\n<th>Mindestklasse<\/th>\n<th>Empfohlene Platte<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>M\u00f6bel im Wohnraum, Schubladen, Regale<\/td>\n<td>EN 636-1 \/ IF 20<\/td>\n<td>Birken-Sperrholz IF 20, Pappelsperrholz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>M\u00f6bel in der K\u00fcche (\u00fcber Sp\u00fcle, Dampfbereich)<\/td>\n<td>EN 636-2 \/ AW 100<\/td>\n<td>Multiplex Birke BFU 100, MDF.MR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>M\u00f6bel im Bad (Korpus, Front)<\/td>\n<td>EN 636-2 \/ AW 100<\/td>\n<td>MDF.MR oder HPL-Kompaktplatte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>M\u00f6bel im Bad (Spritzwasserbereich, Duschn\u00e4he)<\/td>\n<td>EN 636-3 \/ BFU 100<\/td>\n<td>HPL-Kompaktplatte, BFU 100<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wohnmobil-Innenausbau<\/td>\n<td>EN 636-2 oder 636-3<\/td>\n<td>Multiplex Birke BFU 100 (Standard)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Carport-Verkleidung (gesch\u00fctzt)<\/td>\n<td>EN 636-2<\/td>\n<td>Multiplex Birke BFU 100, Seekiefer Exterior<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Carport-Verkleidung (bewittert)<\/td>\n<td>EN 636-3<\/td>\n<td>Siebdruckplatte BFU 100, HPL EDF<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Anh\u00e4ngerboden<\/td>\n<td>EN 636-3 \/ BFU 100<\/td>\n<td>Siebdruckplatte BFU 100<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pferdeanh\u00e4nger Wand &amp; Boden<\/td>\n<td>EN 636-3 \/ BFU 100<\/td>\n<td>Siebdruckplatte BFU 100<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bootsbau (Inneneinrichtung)<\/td>\n<td>EN 636-3 \/ BFU 100<\/td>\n<td>Multiplex Birke BFU 100 oder Marine-Sperrholz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Vorgeh\u00e4ngte hinterl\u00fcftete Fassade<\/td>\n<td>EN 636-3 + ETA<\/td>\n<td>HPL-Kompaktplatte EDF nach EN 438-6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>B\u00fchnenpodest, Eventbau<\/td>\n<td>EN 636-3 \/ BFU 100<\/td>\n<td>Siebdruckplatte BFU 100<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schalung Sichtbeton<\/td>\n<td>EN 636-3 \/ BFU 100<\/td>\n<td>Siebdruckplatte BFU 100, Multiplex BFU 100<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Modellbau, Bastelarbeit<\/td>\n<td>EN 636-1 \/ IF 20<\/td>\n<td>Pappelsperrholz IF 20<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Praxisregel:<\/strong> Sobald irgendeine Form von Wasserkontakt, hoher Luftfeuchte (&gt; 70 % \u00fcber l\u00e4ngere Zeit) oder Au\u00dfenanwendung im Spiel ist, geh\u00f6rt die Platte mindestens in EN 636-2 \/ AW 100. Bei direktem, wiederholtem Wasserkontakt oder dauerhaft bewittertem Au\u00dfeneinsatz ist EN 636-3 \/ BFU 100 die Untergrenze.<\/p>\n<p>Die passenden Platten finden Sie als <a href=\"https:\/\/rombs-gmbh.de\/Multiplexplatten-Birke-BFU100-Zuschnitt\/MBFU-6.5mm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Multiplex Birke BFU 100 mit Zuschnitt<\/a> und <a href=\"https:\/\/rombs-gmbh.de\/Siebdruckplatte-Zuschnitt\/SDz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Siebdruckplatten mit Zuschnitt<\/a> in allen g\u00e4ngigen St\u00e4rken.<\/p>\n<h2 id=\"erkennung\">Wie erkennen Sie die Klasse beim Kauf?<\/h2>\n<p>Im Idealfall steht die Verleimungsklasse direkt im <strong>Datenblatt<\/strong> und auf dem <strong>CE-Stempel<\/strong> der Platte. Bei seri\u00f6sen H\u00e4ndlern ist das die Regel. Im Baumarkt oder bei Importware ist das aber nicht immer der Fall \u2013 hier helfen drei sichtbare Indizien:<\/p>\n<p><strong>1. Farbe der Leimfuge:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Helle, nahezu unsichtbare Leimfuge \u2192 meist UF (Harnstoffharz) \u2192 IF 20 \/ EN 636-1<\/li>\n<li>Br\u00e4unliche, gelbliche Leimfuge \u2192 meist MUF \u2192 AW 100 \/ EN 636-2<\/li>\n<li>Dunkelbraune bis schwarze Leimfuge \u2192 Phenolharz \u2192 BFU 100 \/ EN 636-3<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Schmalseite einer 18-mm-BFU-100-Multiplexplatte zeigt klar erkennbare dunkle Linien zwischen jeder Furnierlage \u2013 das ist das Phenolharz. Bei einer IF-20-Platte sieht die Schmalseite dagegen &#8222;fast einfarbig&#8220; aus, weil die UF-Verleimung kaum sichtbar ist.<\/p>\n<p><strong>2. Geruch:<\/strong> Frisch geschnittene Phenolharz-Verleimung hat einen leicht s\u00fc\u00dflichen, an Bakelit erinnernden Geruch. UF-Verleimung riecht eher nach klassischem Holzleim.<\/p>\n<p><strong>3. Stempel und Beschriftung:<\/strong> Auf der Plattenoberfl\u00e4che oder am Plattenrand ist bei zertifizierten Platten meist ein Aufdruck mit Norm und Klasse vorhanden \u2013 z. B. &#8222;EN 636-3 S BFU 100&#8220; oder &#8222;WBP&#8220;. Bei Multiplex Birke aus seri\u00f6sen Quellen (Finnland, Baltikum) ist diese Kennzeichnung Standard.<\/p>\n<p>Bei Importware ohne klare Kennzeichnung gilt: nicht kaufen oder mindestens den H\u00e4ndler nach dem Datenblatt fragen. Wer eine &#8222;BFU 100&#8220;-Platte aus einer ungekl\u00e4rten Quelle einbaut, hat im schlimmsten Fall eine IF-20-Platte mit umetikettiertem Stempel verbaut. In Outdoor-Anwendungen ist das ein teurer Fehler.<\/p>\n<h2 id=\"missverstaendnisse\">Drei h\u00e4ufige Missverst\u00e4ndnisse<\/h2>\n<p><strong>Missverst\u00e4ndnis 1: &#8222;BFU 100 ist automatisch wetterfest \u2013 ich kann die Platte ohne Beschichtung drau\u00dfen einbauen.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Falsch. BFU 100 sagt aus, dass <strong>die Leimfuge<\/strong> dauerhafter Befeuchtung standh\u00e4lt. Das <strong>Holzfurnier<\/strong> selbst quillt trotzdem (reversibel) bei Feuchtekontakt und ist nicht UV-stabil. Eine unbeschichtete Birken-Multiplexplatte BFU 100 in der Sonne wird grau, raut auf und quillt an den Schnittkanten. F\u00fcr dauerhaften Au\u00dfeneinsatz braucht es zus\u00e4tzlich eine Oberfl\u00e4chenbeschichtung (Lack, Lasur, Hart\u00f6l) und vor allem einen sauberen <strong>Kantenschutz<\/strong> \u2013 die Schnittkanten sind die Schwachstelle, weil dort das Holzfurnier offen liegt.<\/p>\n<p><strong>Missverst\u00e4ndnis 2: &#8222;Multiplex ist immer BFU 100, Sperrholz ist immer IF 20.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>So pauschal stimmt das nicht. <strong>Multiplex Birke<\/strong> wird in Deutschland tats\u00e4chlich fast ausschlie\u00dflich in BFU 100 \/ EN 636-3 verkauft \u2013 das stimmt. <strong>Sperrholz<\/strong> dagegen kann in jeder Verleimungsklasse hergestellt werden. Pappelsperrholz und Bausperrholz sind oft IF 20, Seekiefer-Sperrholz dagegen wird h\u00e4ufig in Exterior-Verleimung (EN 636-3) angeboten. Beim Sperrholzkauf immer auf die Klasse achten \u2013 der Holzart allein traut man nicht.<\/p>\n<p><strong>Missverst\u00e4ndnis 3: &#8222;EN 636-3 ist dasselbe wie BFU 100 \u2013 also ist die Platte f\u00fcr jede Au\u00dfenanwendung geeignet.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Fast richtig, aber mit Einschr\u00e4nkung. EN 636-3 \/ BFU 100 sagt aus, dass die Platte direkten Wettereinfl\u00fcssen standh\u00e4lt \u2013 in dem Sinn, dass die Leimfuge nicht versagt. F\u00fcr <strong>tragende, statisch relevante<\/strong> Au\u00dfenanwendungen (vorgeh\u00e4ngte Fassade, Tragsystem) brauchen Sie zus\u00e4tzlich <strong>EN 636-3 S<\/strong> (Strukturanwendung) und im Fassadenbereich oft eine <strong>ETA-Zulassung<\/strong>. Die EDF-Klassifizierung von HPL-Kompaktplatten nach EN 438-6 ist beispielsweise eine zus\u00e4tzliche H\u00fcrde f\u00fcr die Fassaden-Verwendung.<\/p>\n<h2 id=\"faq\">H\u00e4ufige Fragen (FAQ)<\/h2>\n<details>\n<summary><strong>Was ist der Unterschied zwischen BFU 100 und WBP?<\/strong><\/summary>\n<p>Keiner \u2013 beide bezeichnen identisch dieselbe Verleimungsqualit\u00e4t auf Phenolharzbasis. BFU 100 ist die deutsche Bezeichnung aus DIN 68705, WBP (&#8222;Weather and Boil Proof&#8220;) die internationale, vor allem im englischsprachigen Raum verwendete. Bei Importplatten aus Asien finden Sie h\u00e4ufig WBP, bei deutschen H\u00e4ndlern eher BFU 100. Inhaltlich sind sie austauschbar.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>Hei\u00dft EN 636-3 immer auch tragend?<\/strong><\/summary>\n<p>Nein. EN 636-3 sagt nur etwas \u00fcber die Verleimungsklasse aus (Au\u00dfenbereich-tauglich). F\u00fcr tragende Anwendungen brauchen Sie zus\u00e4tzlich die &#8222;S&#8220;-Klassifizierung \u2013 also &#8222;EN 636-3 S&#8220;. Eine Platte mit &#8222;EN 636-3 G&#8220; (allgemeine Verwendung) ist au\u00dfenfest, aber nicht f\u00fcr statisch tragende Bauteile freigegeben. Im Fassadenbau, im konstruktiven Holzbau und f\u00fcr tragende Schalungen ist die &#8222;S&#8220;-Klassifizierung Pflicht.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>Was bedeutet die Klassifizierung E1 oder CARB2?<\/strong><\/summary>\n<p>Diese Klassen beschreiben die Formaldehyd-Emission, nicht die Verleimung. E1 nach EN 13986 ist heute der europ\u00e4ische Standard f\u00fcr Holzwerkstoffe in Wohnr\u00e4umen. CARB2 (California Air Resources Board, Phase 2) ist eine deutlich strengere kalifornische Norm, die international als hochwertig gilt. Beide Klassen sind unabh\u00e4ngig von der Verleimungsklasse \u2013 eine BFU-100-Platte kann gleichzeitig E1 oder CARB2 sein und sollte das auch sein.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>Wie lange h\u00e4lt BFU-100-Verleimung im Au\u00dfenbereich?<\/strong><\/summary>\n<p>Die Leimfuge selbst ist faktisch zeitlos \u2013 Phenolharz altert bei Au\u00dfenbedingungen extrem langsam. In der Praxis ist die Lebensdauer einer BFU-100-Platte im Au\u00dfenbereich nicht durch die Leimfuge begrenzt, sondern durch das Holzfurnier (UV-Sch\u00e4digung, Quellung an den Kanten) und die Beschichtung. Eine korrekt beschichtete und kantengesch\u00fctzte BFU-100-Platte kann im Au\u00dfenbereich 15\u201330 Jahre halten \u2013 ohne Beschichtung sind es eher 3\u20137 Jahre, bevor sichtbare Sch\u00e4den auftreten.<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><strong>Reicht IF 20 f\u00fcr meine M\u00f6bel im Schlafzimmer?<\/strong><\/summary>\n<p>Ja, IF 20 \/ EN 636-1 ist f\u00fcr klassische Wohnraumm\u00f6bel die richtige Wahl. Im Schlafzimmer herrscht normales Raumklima (rel. Feuchte typisch 40\u201360 %), und IF-20-Verleimung ist genau daf\u00fcr ausgelegt. BFU 100 w\u00e4re \u00fcberdimensioniert und verteuert die M\u00f6bel ohne Mehrwert. Anders ist es im Bad oder in einer feuchten Kellerwerkstatt \u2013 dort sollten Sie mindestens EN 636-2 \/ AW 100 w\u00e4hlen.<\/p>\n<\/details>\n<h2 id=\"beratung\">Plattenzuschnitt und Beratung<\/h2>\n<p>Alle Plattenwerkstoffe in unserem Sortiment sind klar nach Verleimungsklasse ausgezeichnet \u2013 Sie sehen im Produktdatenblatt sofort, ob es sich um IF 20, EN 636-2, BFU 100 oder eine andere Klasse handelt. Bei Birken-Multiplex und Siebdruckplatten ist BFU 100 \/ EN 636-3 die Standard-Verleimung, sodass Sie diese Platten bedenkenlos auch f\u00fcr Au\u00dfen- und Feuchtanwendungen einsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Direkte Einstiege:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/rombs-gmbh.de\/Multiplexplatten-Birke-BFU100-Zuschnitt\/MBFU-6.5mm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Multiplex Birke BFU 100 mit Zuschnitt<\/a> \u2013 Standard-BFU-100-Verleimung in allen St\u00e4rken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/rombs-gmbh.de\/Siebdruckplatte-Zuschnitt\/SDz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Siebdruckplatten mit Zuschnitt<\/a> \u2013 BFU 100 mit Phenolharzfilm-Oberfl\u00e4che, h\u00f6chste Witterungsklasse<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wenn Sie unsicher sind, welche Verleimungsklasse Ihr Projekt braucht, beraten wir Sie telefonisch.<\/strong> Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr unter <strong>+49 6302 600 41 63<\/strong>. Wir nehmen uns Zeit f\u00fcr Ihre Frage und empfehlen ehrlich \u2013 auch wenn die niedrigere (und g\u00fcnstigere) Klasse ausreicht.<\/p>\n<p><strong>Wichtiger Praxis-Hinweis:<\/strong> Auch bei korrekt gew\u00e4hlter BFU-100-Verleimung m\u00fcssen Sie im Au\u00dfenbereich die <strong>Schnittkanten versiegeln<\/strong>. Die Leimfuge ist wetterfest, das offene Holzfurnier an der Kante ist es nicht. Ein zweifacher Anstrich mit Versiegelungsfarbe oder einem qualitativ hochwertigen Holz\u00f6l an allen Schnittkanten verl\u00e4ngert die Lebensdauer um Jahre.<\/p>\n<p><strong>Weiterlesen:<\/strong> Wer den gr\u00f6\u00dferen \u00dcberblick \u00fcber alle Plattenwerkstoffe und ihre Verleimungen sucht, findet diesen im <a href=\"\/ratgeber\/plattenwerkstoffe\/plattenwerkstoffe-vergleich-8-holzplatten-im-praxis-check\/\">Plattenwerkstoffe-Hauptvergleich<\/a>. Dort werden alle acht g\u00e4ngigen Plattentypen mit ihrer typischen Verleimung, St\u00e4rken-Range und Anwendungsfeldern gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer eine Sperrholz- oder Multiplexplatte kauft, st\u00f6\u00dft zwangsl\u00e4ufig auf kryptische K\u00fcrzel: IF 20, BFU 100, AW 100, WBP, EN 636-1, EN 636-2, EN 636-3, EN 314 Klasse 1\/2\/3.\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":49,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"rank_math_title":"Verleimungsklassen Holz: IF20, BFU 100 & EN 314","rank_math_description":"IF 20, BFU 100, AW 100 und EN 314 erkl\u00e4rt \u2013 was die Verleimungsklassen f\u00fcr Holzplatten bedeuten, wie Sie sie erkennen und welche f\u00fcrs Projekt passt.","rank_math_focus_keyword":"verleimungsklasse holz","rank_math_canonical_url":"","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-48","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plattenwerkstoffe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":168,"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48\/revisions\/168"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/49"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rombs-gmbh.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}