Baudielen Fichte/Tanne 42x245 mm trocken
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Produktinformationen "Baudielen Fichte/Tanne 42x245 mm trocken"
Massive Belastbarkeit: Baudielen Fichte/Tanne 42x245 mm
Suchen Sie ein zuverlässiges Material für schwere Konstruktionen? Unsere Baudielen aus Fichte/Tanne bieten mit einem Querschnitt von 42 x 245 mm die nötige Substanz für anspruchsvolle Projekte. Da die Dielen bereits trocken sind, profitieren Sie von einer besseren Formhaltigkeit und einem geringeren Gewicht im Vergleich zu frischem Bauholz.
- Bauwesen: Klassisch als Gerüstbohle, Schalungshilfe oder zur Absicherung von Gruben.
- Gartenbau: Bau von extrem langlebigen Hochbeeten, Beinfassungen oder stabilen Zäunen.
- Möbelbau: Perfekt für massive Tischplatten, Sitzbänke im Außenbereich oder Regalsysteme.
- Innenausbau: Sichtbare Deckenbalken-Optik oder rustikale Treppenstufen.
Da es sich um sägeraues Naturholz handelt, können die Maße geringfügig abweichen (produktionsbedingte Toleranzen). Für den Einsatz im bewitterten Außenbereich empfehlen wir einen schützenden Anstrich mit einer Holzschutzlasur oder einem entsprechenden Öl.
| Abmessungen | 42 x 245 mm |
| Länge | 50 cm |
| Holzart | Fichte / Tanne |
| Zustand | Trocken |
| Oberflächenbeschaffenheit | Sägerau |
| Eignung | Hochbau, Tiefbau, Garten & DIY, ... |
* Zuschnitt und Toleranzen beim Sägezuschnitt:
Alle Sägezuschnitte werden mit einer Plattensäge zugeschnitten mit einer Toleranz von +/-2mm. Zuschnitt ist nur im rechten Winkel möglich (Sonderzuschnitte auf Anfrage). Alle Kanten unserer Sägezuschnitte sind in der Regel sauber und ausrissfrei. Ausrisse bis 2mm stellen jedoch keinen Reklamationsgrund dar.
!!! Achtung !!!
Holz ist ein Stück Natur! Abhängig von Art, Alter, Beschichtung oder Verarbeitung weist es unterschiedliche Eigenschaften auf. Es reagiert stark auf Umwelteinflüsse. Hölzer quellen bei Feuchtigkeitsaufnahme auf und schwinden bzw. verbiegen sich bei Trockenheit. Es kann sich verziehen und ist nie komplett gerade. Äste und Astlöcher sowie Trocknungsrisse können vorkommen. Die Maßhaltigkeit unserer Artikel unterliegt geringen Differenzen und stellt keinen Reklamationsgrund dar.
Bauwesen: Gerüstbohlen, Arbeitsbühnen, Schalungen für Beton, Absicherung von Gruben und Baugruben.
Gartenbau: Hochbeete (besonders beliebt – die Höhe von 24,5 cm pro Diele ergibt schon mit zwei übereinander gelegten Brettern ein bequem zu bearbeitendes Hochbeet), Beeteinfassungen, Sandkasten-Umrandungen, stabile Zäune oder Sichtschutzwände.
Möbelbau: Massive Tischplatten (Garten-Esstische, Werkstatttische), Sitzbänke für den Außenbereich, robuste Regalsysteme.
Innenausbau: Sichtbare Deckenbalken-Optik für rustikale Räume, Treppenstufen im Industrial-Look, Wandverkleidungen.
DIY-Projekte: Kompostbehälter, Pflanzkübel, Holzunterstand, Trennwände im Carport.
Die massive Stärke von 42 mm und die großzügige Breite von 245 mm machen die Diele besonders belastbar – ideal überall dort, wo dünnere Bretter zu wenig Substanz bieten.
Baudielen (dieses Produkt): Trocken sortiert, sägerau belassen, breit (245 mm) und massiv (42 mm). Geeignet für tragende und nicht-tragende Konstruktionen, bei denen die rustikale Oberfläche entweder gewünscht oder unsichtbar ist (Schalung, Gerüst, Hochbeet, sichtbarer Industrial-Look).
KVH (Konstruktionsvollholz): Technisch getrocknet, 4-seitig gehobelt mit gefasten Kanten, festigkeitssortiert (typisch C24). Erste Wahl für statisch beanspruchte Bauteile wie Dachstuhl, Holzrahmenbau und Aufstockungen – auch dort, wo das Holz später sichtbar bleibt.
Kantholz Balken (sägerau): Ähnlich wie die Baudiele in der Oberfläche, aber meist mit kleinerem Querschnitt (z. B. 70 × 70 mm, 90 × 90 mm). Klassisches Bauholz für Pfosten, Streben, Ständerwerk in nicht-statischen Anwendungen.
Faustregel: Baudiele für flächige Konstruktionen mit großer Breite (Hochbeet-Wände, Schalung, Bohlen). Kantholz für stabförmige Konstruktionen (Pfosten, Streben). KVH wenn es sauber, präzise und tragend sein muss.
Empfehlungen für die Behandlung:
Holzschutzlasur: Für Sichtbereiche (Gartenmöbel, sichtbare Konstruktionen). Dringt in das Holz ein, hebt die Maserung hervor, schützt vor UV-Strahlung und Pilzen. Vor Erstanstrich gut trocknen lassen, dann 2 Anstriche im Abstand von 24 Stunden.
Holzschutzöl (Leinöl, Teaköl): Für Sitzflächen oder Tischplatten – speist das Holz und schützt vor Wasser, ohne den Naturcharakter zu überdecken. Erfordert allerdings 1–2 Mal pro Jahr Nachpflege.
Bituminöser Anstrich oder Hochbeet-Folie: Auf der Innenseite von Hochbeeten, wo die Diele in dauerhaftem Erdkontakt steht. So verlängert sich die Lebensdauer um ein Vielfaches.
Konstruktiver Holzschutz: Wichtigste Maßnahme. Niemals direkt auf der Erde aufstellen – immer mit Steinen, Pads oder Stelzfüßen vom Boden trennen, sodass das Wasser ablaufen und das Holz abtrocknen kann. Die Stirnseiten zusätzlich mit Wachs oder Stirnholzschutz versiegeln.
Als Gerüstbohle horizontal verlegt: Bei einer Auflagerweite von 2,50 m trägt eine einzelne 42-mm-Diele ca. 1,5–2 kN Punktlast (je nach Holzqualität und Sortierung) – ausreichend für Heimwerker-Anwendungen. Achtung: Für gewerbliche Gerüste sind nur geprüfte und zertifizierte Gerüstbohlen nach DIN EN 12811 zugelassen, dieses Produkt ist als Bauholz gedacht.
Als Hochbeet-Wand: Bei einer Höhe von 80–100 cm (3–4 Dielen übereinander) sind die senkrechten Kräfte aus Erddruck unproblematisch – wichtig sind dann stabile Eckpfosten alle 80–120 cm, die Spannweiten gegen das Auseinanderdrücken sichern.
Als Tischplatte / Sitzbank: Die 245 mm Breite ist breit genug, um auch ohne Verleimung als einzelne Platte zu funktionieren – bei Längen über 200 cm sollten zwei Dielen nebeneinander gelegt werden.
Faustregel: Was Sie aufstellen oder draufstellen können, ohne dass es sich spürbar durchbiegt, hält die Diele auch. Bei statisch relevanten Konstruktionen (Dachstuhl, Decken) lassen Sie die Statik immer von einem Fachmann berechnen – dafür ist KVH die richtige Wahl.
Unbehandelt, direkter Erdkontakt: Ca. 5–7 Jahre, danach beginnt die Diele auf der Erdseite zu verrotten.
Mit Hochbeet-Folie / Noppenfolie ausgekleidet: 10–15 Jahre – das Wasser kommt nicht mehr direkt ans Holz, die Diele bleibt deutlich länger intakt.
Mit Lasur außen + Folie innen + Stelzfüßen: 15+ Jahre möglich.
Tipps für die maximale Lebensdauer:
Nicht im direkten Erdkontakt: Hochbeet mit kleinem Sockel auf Steinen oder Stelzfüßen aufbauen, sodass die unterste Diele nicht permanent in der Bodenfeuchte steht.
Ecken sauber verschrauben: Eckpfosten 7 × 7 cm aus Lärche oder druckimprägniertem Holz verwenden – diese sind langlebiger als Fichte und tragen die Last.
Drainage einplanen: Im Inneren des Hochbeets eine Schicht Reisig oder grobes Material als Drainage – das verhindert Staunässe direkt am Holz.
Wer ein wirklich langlebiges Hochbeet bauen will (20+ Jahre), sollte alternativ über Lärche-Bohlen oder Kesseldruckimprägniertes Holz nachdenken – die halten von Haus aus deutlich länger als unbehandelte Fichte.
Sägerau: Die Oberfläche ist nicht gehobelt, sondern direkt vom Sägeblatt mit der typischen rauen, faserigen Struktur. Das gibt der Diele den rustikalen, authentischen Charakter – ideal für sichtbare Industrial-Optiken, aber auch bei nicht-sichtbaren Anwendungen (Schalung, Hochbeet) völlig in Ordnung.
Toleranzen, die Sie bei sägerauem Naturholz akzeptieren sollten:
Maße: Geringe Differenzen sind produktionsbedingt normal (das Sägeblatt schneidet nie 100 % exakt).
Naturmerkmale: Äste, Astlöcher, Harzgallen und kleinere Trockenrisse sind holztypisch und kein Reklamationsgrund.
Form: Die Diele ist nie zu 100 % gerade – leichter Verzug und Verkrümmung sind normal und werden bei der Montage durch Verschraubung ausgeglichen.
Sägezuschnitt: Wir kürzen mit einer Toleranz von +/- 2 mm auf Ihre Wunschlänge zu (50, 100, 150 oder 200 cm wählbar).
Bei Bedarf können die Dielen mit einem Hobel oder einer Bandschleifmaschine nachträglich glatt gemacht werden – das ist allerdings eine erhebliche Mehrarbeit und meist unnötig, da der raue Charakter zum Bauholz dazugehört.
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