KVH Konstruktionsvollholz gehobelt
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Produktinformationen "KVH Konstruktionsvollholz gehobelt"
Präzision für Ihr Bauvorhaben: KVH Konstruktionsvollholz in Profi-Qualität
Wenn es auf Maßhaltigkeit und Stabilität ankommt, ist unser Konstruktionsvollholz (KVH) die richtige Wahl. Ob für den anspruchsvollen Innenausbau, den modernen Holzrahmenbau oder den stabilen Messebau – KVH erfüllt höchste technische Anforderungen und bietet maximale Zuverlässigkeit für Ihre Konstruktionen.
Maximale Formstabilität & Hohe Festigkeit
Durch die kontrollierte technische Trocknung auf eine geringe Holzfeuchte wird das natürliche "Arbeiten" des Holzes minimiert. Ein nachträgliches Verziehen oder starke Rissbildung wird so effektiv verhindert. Die vierseitig gehobelte Oberfläche und die gefasten Kanten sorgen für ein präzises Verlegebild und eine angenehme Handhabung.
KVH ist aufgrund seiner technischen Eigenschaften ideal für den nicht sichtbaren Bereich (NSi) optimiert, wird aber aufgrund der sauberen Hobelung auch sehr häufig für sichtbare Konstruktionen im Innenbereich verwendet.
Holz ist ein Naturprodukt! Trotz industrieller Fertigung und technischer Trocknung kann Holz in Farbe und Form variieren. Es ist nie zu 100 % gerade. Äste, Astlöcher sowie kleine Trocknungsrisse sind natürliche Merkmale des Werkstoffs. Diese Eigenschaften unterstreichen den authentischen Charakter und stellen keinen Reklamationsgrund dar.
Technische Daten auf einen Blick:
| Holzart | Fichte / Tanne |
| Oberfläche | 4-seitig gehobelt, Kanten gefast |
| Feuchtigkeit | Technisch getrocknet (ca. 15% +/- 3%) |
| Herkunft | Deutschland |
| Einsatzbereich | Innenausbau, Neubau, Messebau, Ständerwerk |
Technisch getrocknet auf 15 % +/- 3 % Holzfeuchte – minimiert nachträgliches Verziehen, Reißen und Pilzbefall.
4-seitig gehobelt mit gefasten Kanten – präzises Erscheinungsbild, angenehm zu handhaben, splitterarm.
Festigkeitssortiert (typisch C24 nach DIN 4074) – verlässliche statische Werte für tragende Konstruktionen.
Maßgenau im Querschnitt – wichtig für planungssichere Konstruktionen mit standardisierten Verbindungsmitteln.
Sie sollten KVH überall dort einsetzen, wo es auf Maßhaltigkeit, Festigkeit und Sauberkeit ankommt: Holzrahmenbau, Dachstuhl-Erneuerungen, Aufstockungen, Holzständerbauwände, Messebau, sichtbare Innenausbau-Konstruktionen. Für rustikale, nicht-tragende Anwendungen reicht meist günstigeres sägeraues Bauholz.
28 × 45 mm und 28 × 70 mm: Klassische Konterlattung, leichte Wand- und Deckenkonstruktionen, Trockenbau-Hilfslattungen, Verkleidungen.
38 × 38 mm und 38 × 58 mm: Innenständerwerk für nicht-tragende Wände im Trockenbau, Möbelrahmen, kleinere Tragkonstruktionen.
40 × 95 mm und 40 × 145 mm: Standard-Ständerwerk für tragende und nicht-tragende Holzrahmenwände, mit Platz für Dämmung. Die 95-er Tiefe entspricht der Mineralwolle-Dämmstoff-Standardstärke.
60 × 60 mm bis 70 × 70 mm: Sparren bei kleineren Dächern (Carport, Vordach, Gartenhaus), Pfettenkonstruktionen, Trapeze und Pergolen-Pfosten.
60 × 80 mm und 80 × 100 mm: Hauptträger im Holzrahmenbau, Dachsparren, Schwellen und Rähme bei größeren Konstruktionen, tragende Stützen.
Wichtig: Bei statisch relevanten Konstruktionen sollte ein Statiker oder Zimmerer den Querschnitt anhand von Spannweite und Belastung berechnen – die obigen Empfehlungen sind Praxiswerte, ersetzen aber keine Statik.
KVH NSi (Nicht-Sichtbar): Optimiert für eingebaute, später nicht mehr sichtbare Konstruktionen. Astanteile, kleinere Trocknungsrisse und natürliche Farbunterschiede sind völlig normal. Festigkeit und Maßhaltigkeit sind genau gleich wie bei Si – nur die Optik ist „rustikaler". Unser Standard-KVH ist NSi-Qualität – das ergibt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für die meisten Bauvorhaben.
KVH Si (Sichtbar): Strenger sortiert mit weniger Ästen, glatter Oberfläche und keilgezinkten Stößen, die optisch unauffällig sind. Für sichtbare Decken- und Dachkonstruktionen, bei denen das Holz auch nach dem Einbau noch zur Geltung kommt.
In der Praxis lässt sich auch Standard-KVH wunderbar für sichtbare Anwendungen verwenden, wenn Sie die schönsten Stücke bewusst auswählen oder das Holz später lasieren bzw. anstreichen. Wer ein 100 % einheitliches, astarmes Erscheinungsbild benötigt (z. B. bei einer offenen Sichtdachkonstruktion in einem hochwertigen Wohnzimmer), sollte ausdrücklich Si-Ware anfragen – diese ist in größerer Mengen-Bestellung auf Anfrage erhältlich.
Für Außen-Einsatz haben Sie drei Möglichkeiten:
KVH unter konstruktivem Holzschutz: Verwendung im überdachten und vor Schlagregen geschützten Außenbereich (z. B. Carport-Dachsparren, Pergolen-Innenkonstruktion, Vordach-Sparren). Dort hält KVH viele Jahre, sofern es nicht im Wasser steht und gut abtrocknen kann.
KVH mit Lasur oder Anstrich: Für sichtbare Außenkonstruktionen empfehlen wir eine Holzschutzlasur in 2 Aufträgen, die alle 3–5 Jahre erneuert werden sollte. So lassen sich Lebensdauern von 15+ Jahren erreichen.
Alternative für direkte Bewitterung: Bei dauerhaft bewitterten Konstruktionen (Zaun, freistehende Pergola, Gartenhaus-Außenseite) ist KDI-imprägniertes Konstruktionsholz oder Lärche die langlebigere Wahl.
Faustregel: KVH gehört unter ein Dach. Wenn das Holz dauerhaft Regen und Sonne ausgesetzt ist, wählen Sie besser eine andere Holzart oder eine imprägnierte Variante.
40 × 145 mm (typischer Wohnhaus-Sparren): bis ca. 3,8 m Sparrenlänge bei 70–80 cm Sparrenabstand.
60 × 80 mm (kleinere Konstruktion): bis ca. 3,0 m Sparrenlänge.
70 × 70 mm (Pergola, Carport): bis ca. 2,5–3,0 m je nach Last.
80 × 100 mm (Hauptträger): freie Spannweite bis ca. 4,0 m.
Diese Werte sind grobe Richtwerte für übliche Wohnnutzungslasten – die genaue Berechnung muss in jedem Fall durch einen Statiker oder fachkundigen Zimmerer erfolgen. Faktoren wie Schneelast (regional unterschiedlich), Dachneigung, Eigenlast der Eindeckung, Sparrenabstand und Kombination mit anderen Bauteilen bestimmen die zulässige Spannweite. Im Zweifel größeren Querschnitt wählen – das kostet wenig Aufpreis und bringt deutliche Sicherheitsreserven.
Bei statisch tragenden Verbindungen (Sparren-Zangen, Pfetten-Auflager, Ständer-Schwellenanschluss): Verbindungen mit Sparrenpfettenanker, Balkenschuhen, Winkeln oder Kopfbändern aus verzinktem Stahl (DIN 1052). Die zugelassenen Schrauben/Nägel werden vom Hersteller angegeben – bitte einhalten.
Bei Holz-zu-Holz-Verschraubungen (KVH untereinander): Vollgewinde-Holzbauschrauben (z. B. Spax, Würth, HECO) mit Torx- oder Senkkopf. Standard sind 6 × 80 bis 8 × 200 mm. Vollgewinde-Schrauben halten besser im Holz als Teilgewinde-Schrauben, weil sie die Hölzer nicht zusammenpressen, sondern verklammern.
Vorbohren: Bei hartem KVH und nahe an der Kante (weniger als 5 cm Randabstand) immer vorbohren, sonst spaltet das Holz. Bohrdurchmesser ca. 70 % des Schraubenkerndurchmessers.
Innenbereich (trocken): Verzinkte Schrauben sind völlig in Ordnung – Eisen-Gerbsäure-Reaktionen sind bei Fichte/Tanne nicht problematisch (im Gegensatz zu Lärche oder Eiche).
Außenbereich: Nur Edelstahl A2 oder A4 verwenden, sonst korrodieren die Schrauben und verursachen Roststreifen.
Bei größeren Bauvorhaben (Dachstuhl, Aufstockung) lohnt sich der Einsatz von Holzbauschrauben mit Zulassung – diese sind statisch berechnet zugelassen und ersetzen oft aufwendige Verbindungen mit Stahlteilen.
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