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Palisaden und Rundhölzer stumpf KDI - 50 cm, Ø 8,0 cm

Produktinformationen "Palisaden und Rundhölzer stumpf KDI - 50 cm, Ø 8,0 cm"


Natürliche Struktur und dauerhafte Stabilität für Ihr Gartenprojekt

Egal ob Sie Beete einfassen, Hänge sichern oder individuelle Zaunkonstruktionen realisieren möchten – die Palisaden und Rundhölzer bieten Ihnen die perfekte Kombination aus natürlicher Optik und technischer Präzision.

Diese Rundhölzer werden aus hochwertigem Kiefernholz gefertigt und sind durch die zylindrische Fräsung absolut gleichmäßig geformt. Das sorgt nicht nur für ein harmonisches Erscheinungsbild, sondern erleichtert auch die Planung und Montage erheblich.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Zylindrische Präzision: Jedes Holzstück ist exakt auf den gleichen Durchmesser gefräst. Das ermöglicht lückenlose Palisadenwände und eine saubere Optik bei Pfostenreihen.
  • Witterungsschutz durch KDI: Dank der professionellen Kesseldruckimprägnierung (KDI) ist das Holz tiefenwirksam gegen Pilzbefall, Moderfäule und Insekten geschützt – ideal für den dauerhaften Einsatz im Erdkontakt.
  • Verletzungsfrei durch Fasung: Die Köpfe der Rundhölzer sind sauber gefast (abgeschrägt). Das sieht nicht nur edel aus, sondern verhindert auch das Splittern des Holzes beim Einschlagen oder bei Berührung.
  • Nachhaltige Qualität: Das Holz stammt aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern (PEFC/FSC-zertifiziert).
  • Vielseitige Anwendung: Vom kleinen Kräuterbeet über Sandkasten-Einfassungen bis hin zu massiven Hangbefestigungen oder Koppelzäunen – dieses Rundholz ist der Allrounder im Galabau.
Tipp für die Anwendung:
Holz ist ein Naturprodukt. Um die Lebensdauer im Außenbereich zusätzlich zu verlängern, empfehlen wir bei der Montage im Boden eine kleine Kiesschicht als Drainage vorzusehen, um Staunässe zu vermeiden.

Technische Daten:

Holzart Kiefer / Nadelholz
Verarbeitung Zylindrisch gefräst, glatte Oberfläche
Behandlung Kesseldruckimprägniert (KDI)
Kopfbearbeitung Gefast (abgeschrägte Kanten)



Faustregel: Ein Drittel der Palisadenlänge gehört in den Boden, zwei Drittel sichtbar bleiben. Die genaue Tiefe richtet sich nach Funktion und Höhe:
Beeteinfassung (sichtbar 20–30 cm): Mindestens 20 cm tief eingraben – die Palisade soll ja nur niedrige Pflanzen umfassen und nimmt kaum Druck auf.
Niedriger Sichtschutz oder Sandkasten-Einfassung (sichtbar 30–50 cm): 30–40 cm Tiefe sind ausreichend.
Pfostenzäune und Koppelzäune (sichtbar 80–120 cm): Mindestens 60–80 cm tief, idealerweise unter die Frostgrenze von 80 cm – sonst hebt der Frost die Palisade über die Jahre nach oben.
Hangbefestigung mit Erddruck: 50 % der Gesamtlänge sollten im Boden stecken, bei stärkeren Hängen sogar 60 %. Eine 200 cm Palisade ergibt also ca. 100 cm Sichthöhe.
Spielgeräte und sicherheitsrelevante Konstruktionen: Mindestens 80 cm tief, immer einbetoniert (siehe nächste Frage).
Tipp zur Loch-Vorbereitung: Das Loch sollte mindestens das Doppelte des Palisaden-Durchmessers breit sein, damit Sie noch Schotter oder Beton drumherum einfüllen können. Bei einer 12 cm Palisade also mindestens 25 cm breites Loch.

Die drei Methoden im Vergleich – jede hat ihren idealen Einsatzzweck:
Einschlagen mit dem Vorschlaghammer: Geht nicht mit unseren stumpfen Palisaden – diese haben keine Spitze. Wer ohne Erdaushub arbeiten möchte, braucht angespitzte Pfähle oder muss zuerst ein Pilotloch bohren.
In Schotter / Drainagepackung setzen (empfohlen für die meisten Fälle): Loch ausheben (Tiefe wie oben), unten 10–15 cm grobe Drainage einfüllen (Kies oder grober Schotter), Palisade lotrecht ausrichten, dann mit feinem Schotter (16/32) verfüllen und schichtweise verdichten. Vorteil: Schnell, günstig, gute Drainage – das Wasser kann ablaufen, das Holz steht nicht im Stauwasser. Lebensdauer dadurch deutlich verlängert.
Einbetonieren: Loch ausheben, unten Drainage-Schicht von 10 cm Kies, Palisade ausrichten und mit Beton (z. B. Trockenbeton aus dem Sack) vergießen. Wichtig: Die Palisade darf nicht direkt im Beton-Bett am Fuß stehen – sonst sammelt sich Wasser, das Holz fault. Immer eine Drainage-Schicht darunter. Vorteil: Höchste Stabilität für Zäune, Spielgeräte oder bei Druckbelastung.
Pfostenträger / H-Anker: Die langlebigste Methode für tragende Pfosten. Der H-Anker wird einbetoniert, die Palisade wird oben in den Anker geschraubt – das Holz hat keinen direkten Erdkontakt mehr und hält dadurch deutlich länger. Empfohlen für Zaunpfosten und Carport-Stützen.
Faustregel: Beeteinfassung und niedrige Anwendungen → Schotter. Höhere Zäune und Sicherheitsrelevantes → Beton. Maximale Lebensdauer für Tragpfosten → Pfostenträger.

Bei korrekter Verlegung erreichen kesseldruckimprägnierte Kiefer-Palisaden in deutschem Klima typischerweise:
Mit Drainage und ohne Stauwasser: 15–25 Jahre Lebensdauer.
Direkter Erdkontakt ohne Drainage-Schicht: 8–15 Jahre (das Wasser am Palisaden-Fuß ist der Hauptfeind).
Mit Pfostenträger / H-Anker (kein Erdkontakt): 25+ Jahre, da das Holz im trockenen Bereich steht.
Die KDI-Imprägnierung dringt bis zu 15 mm tief ins Holz ein und schützt nachhaltig vor Pilzen, Moderfäule und Insekten. Was die Lebensdauer trotzdem begrenzt:
Stauwasser am Palisadenfuß ist Problem Nummer 1 – immer eine Drainage-Schicht aus Kies einplanen.
Beschädigte Imprägnierung: Wenn Sie die Palisaden später kürzen oder bearbeiten, ist die Schnittfläche unbehandelt. Hier mit Holzschutzgrundierung für Schnittflächen nachbehandeln, sonst dringt von dort aus Feuchtigkeit ein.
Kontakt zu Beton ohne Drainage: Beton zieht Feuchtigkeit – Palisade niemals direkt aufsetzen, immer Schotter oder Pads dazwischen.
Praxis-Tipp: Eine zusätzliche Pflege mit Holzschutz-Lasur alle 3–5 Jahre auf dem sichtbaren Teil verlängert die Lebensdauer noch mal um Jahre und hält die Optik frisch.

Wir bieten fünf Durchmesser von Ø 8 bis Ø 16 cm. Hier die typischen Anwendungen:
Ø 8 cm: Niedrige Beeteinfassungen (Kräuterbeet, Blumenbeet), kleine Sandkasten-Umrandungen, dekorative Wegabgrenzungen. Optisch zierlich, schnell zu setzen.
Ø 10 cm: Der Universal-Standard – mittlere Beeteinfassungen, Hochbeete, Wegbegrenzungen, Pfähle für Rankhilfen, leichte Zäune.
Ø 12 cm: Für anspruchsvollere Anwendungen – höhere Beeteinfassungen, kleinere Hangbefestigungen, robuste Sandkästen, stabile Spielgeräte-Pfosten.
Ø 14 cm: Hangbefestigung mit Erddruck, Koppelzaun-Pfosten, mittlere Pergola-Stützen, Carport-Pfosten bei kleineren Konstruktionen.
Ø 16 cm: Tragende Pfosten für Zäune, Carports oder Vordächer, schwere Hangbefestigungen, Pferde- oder Weidezaun-Pfosten, große Pergolen.
Faustregel zur Höhe: Sichthöhe in cm ÷ 10 = ungefährer Mindest-Durchmesser in cm. Eine 100 cm hohe Beeteinfassung kommt mit Ø 10 cm aus, ein 150 cm hoher Zaun braucht mindestens Ø 14 cm.

Die Anzahl hängt vom gewählten Durchmesser ab – Sie können entweder dicht an dicht setzen (klassische Palisaden-Optik) oder mit Abstand als Pfostenreihe.
Bei dichter Verlegung (Stoß an Stoß) ergeben sich folgende Stückzahlen pro laufendem Meter:
Ø 8 cm: ca. 12–13 Stück pro Meter.
Ø 10 cm: ca. 10 Stück pro Meter.
Ø 12 cm: ca. 8–9 Stück pro Meter.
Ø 14 cm: ca. 7 Stück pro Meter.
Ø 16 cm: ca. 6 Stück pro Meter.
Praxis-Tipp: Rechnen Sie immer 5–10 % Reserve mit ein – einzelne Palisaden können naturbedingt leichte Maßabweichungen haben, beim Zuschneiden auf Kopfhöhe entsteht Verschnitt, und beim Setzen brauchen Sie manchmal eine Reserve für Ecken oder Übergänge.
Bei Pfostenreihen mit Abstand (z. B. Pfähle für einen Maschendrahtzaun) gilt eine andere Faustregel: Maximaler Pfostenabstand 2 m, bei höheren Zäunen oder Wind-exponierten Lagen besser 1,5 m. Für 10 m Zaunlänge brauchen Sie also 6–7 Pfähle.

„Stumpf" bezeichnet die Endbearbeitung der Palisade. Es gibt zwei Varianten am Markt:
Stumpfe Palisaden (dieses Produkt): Beide Enden sind glatt abgesägt, die Köpfe an den Kanten gefast (leicht abgeschrägt). Diese Palisaden müssen Sie immer in ein vorbereitetes Loch setzen – Eingraben, einbetonieren oder im Schotterbett einsetzen. Vorteil: Sehr saubere Optik, keine sichtbare Spitze, beidseitig verwendbar (oben und unten austauschbar).
Angespitzte Palisaden: Ein Ende ist zu einer Spitze gefräst, die mit dem Vorschlaghammer in den Boden geschlagen werden kann. Vorteil: Schnellere Montage ohne Erdaushub, dafür sichtbare Verarbeitungs-Spuren oben am Kopf.
Wenn Sie unsere stumpfen Palisaden trotzdem ohne Erdaushub setzen möchten, gibt es zwei Möglichkeiten: Ein Pilotloch mit dem Erdbohrer vorbohren (Durchmesser etwas kleiner als Palisaden-Ø) und die Palisade dann mit dem Vorschlaghammer einsetzen. Oder mit einem Einschlaghülsen-System (Bodenhülsen) arbeiten – das ist die Profi-Lösung für saubere und dauerhafte Pfosten-Konstruktionen ohne Erdaushub.
Generell empfehlen wir: Die Mühe des Erdaushubs lohnt sich – mit Drainage-Schicht und sauberem Verfüllen halten die Palisaden deutlich länger als „mal eben eingeschlagene" Pfähle.

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