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Lärche Unterkonstruktion

Produktinformationen "Lärche Unterkonstruktion "


Natürliche Widerstandskraft: Unterkonstruktion aus Lärche

Setzen Sie auf die bewährte Kraft der Lärche für Ihre Bauprojekte. Diese Unterkonstruktion ist die perfekte Wahl für langlebige Strukturen im Innen- und Außenbereich. Als eines der schwersten europäischen Nadelnutzhölzer vereint es höchste Festigkeit mit einer edlen, natürlichen Optik.

Warum Lärchenholz die richtige Wahl ist:

  • Extreme Belastbarkeit: Dank des hohen Harzgehalts ist das Holz von Natur aus gegen Witterung geschützt – auch ohne zusätzliche Imprägnierung.
  • Präzise Oberflächen: Allseitig glatt gehobelt für eine saubere Optik und exakte Montageergebnisse.
  • Hohe Formstabilität: Die hohe Materialdichte sorgt für ein stabiles Holz, das auch bei wechselnden Umwelteinflüssen maßhaltig bleibt.
  • Umweltfreundlich: Da keine chemische Behandlung nötig ist, bleibt das Holz ein reines Naturprodukt.
Wichtiger Verarbeitungshinweis:
Verwenden Sie für die Montage ausschließlich Befestigungsmittel aus rostfreiem Edelstahl. Verzinkte Schrauben können durch die Reaktion mit den natürlichen Holzinhaltsstoffen schwarze Verfärbungen am Holz verursachen.


Holzart Europäische Lärche
Oberflächenfinish Allseitig glatt gehobelt
Zustand Unbehandelt, roh
Verarbeitung Sehr gute Festigkeit und Zähigkeit
Eigenschaften Geringes Quell- und Schwindverhalten

*Hinweis: Lärche ist ein Naturprodukt. Typische Merkmale wie Astanteile, Harzgallen oder leichte Trockenrisse unterstreichen den authentischen Charakter des Holzes.

Wir bieten neun Querschnitte von 16 × 90 mm bis 90 × 90 mm. Die Wahl richtet sich nach dem Anwendungsfall und dem Auflagerabstand:
16 × 90 mm und 20 × 95 mm: Flache Querschnitte für Renovierungen mit geringer Aufbauhöhe (z. B. Balkon-Sanierung). Auflage durchgehend, idealerweise auf Verlegelagern oder einem festen Untergrund.
27 × 45 mm und 28 × 68 mm: Klassische Konterlattung, leichte Wand- und Deckenkonstruktionen sowie Verkleidungen.
40 × 90 mm und 45 × 70 mm: Der Standard für Terrassen-Unterkonstruktionen. Robuster Querschnitt mit guter Belüftung der Dielen.
60 × 80 mm bis 90 × 90 mm: Für tragende Konstruktionen, Pfettenlagen, Pergolen, kleine Carport-Stützen und Vordächer.
Faustregel für Terrassen: Bei einer Diele bis 27 mm Stärke reicht 40 × 60/90 mm Lärche-UK – größer dimensioniert dürfen Sie immer, kleiner wird kritisch.

Der Achsabstand (Mitte zu Mitte des UK-Holzes) richtet sich nach der Stärke und Holzart der späteren Dielen:
Weichholz-Dielen (Douglasie, sib. Lärche, ca. 26–28 mm): Achsabstand 40–50 cm.
Hartholz-Dielen (Bangkirai, Garapa, Cumaru, ca. 21–25 mm): Achsabstand 40 cm, da diese Dielen meist schmaler und schwerer sind.
Schmale Dielen (90–100 mm Breite): Generell kleinere Achsabstände wählen, da sich schmale Dielen schneller verziehen.
Aufkantungs-Bereiche und Stirnseiten: Hier zwei UK-Hölzer im Abstand von ca. 5 cm einplanen – jede Diele muss an beiden Stirnenden auf einer UK aufliegen.
Kürzere Abstände sind immer „besser" – sie erhöhen die Stabilität und reduzieren das Durchbiegen, kosten allerdings mehr Material.

Wichtigste Regel: Die UK darf niemals direkt auf der Erde liegen – sonst zieht das Holz Bodenfeuchte und verrottet trotz Lärche-Vorteilen viel zu schnell.
Bewährte Verlegeoptionen:
Auf Punktfundamenten oder Betonplatten: Stabilste Variante. UK mit Verstellfüßen oder Bautenschutzmatten (Recyclinggummi-Pads) auf der Platte aufstellen, sodass eine Luftschicht von mindestens 1–2 cm zwischen UK und Untergrund bleibt.
Auf Schotter-/Splittbett mit Gehwegplatten: Praxistauglich für DIY-Terrassen. UK-Hölzer auf Gehwegplatten 30 × 30 cm im Splittbett verlegen, mit Bautenschutzmatten dazwischen.
Auf Verstellfüßen / Stelzlagern: Sehr empfehlenswert auf unebenem Boden oder bei Gefälle. Höhe zentimetergenau einstellbar, automatische Hinterlüftung.
Generell: 2 % Gefälle zur Wasserableitung einplanen, UK quer zur Hauptregenrichtung verlegen, damit Wasser zwischen den Dielen ablaufen kann.

Europäische Lärche ist eines der robustesten heimischen Nadelhölzer (Dauerhaftigkeitsklasse 3–4 nach DIN EN 350-2). Bei korrekter Verlegung mit ausreichender Belüftung und ohne Erdkontakt liegt die Lebensdauer bei 15–20 Jahren.
Faktoren, die die Lebensdauer verlängern:
Gute Hinterlüftung (Luftraum unter und um die UK-Hölzer).
Konstruktiver Holzschutz (Wasser kann ablaufen, kein Stauwasser).
Stirnseiten-Versiegelung (Wachs oder Stirnholzschutz aufgetragen).
Faktoren, die die Lebensdauer verkürzen:
Direkter Erdkontakt.
Beschattete Bereiche, wo die UK nie richtig abtrocknet.
Schlechte Drainage unter der Terrasse.
Wichtig: Die UK sollte mindestens so langlebig sein wie die Diele darüber. Wenn Sie eine Hartholz-Terrasse für 25+ Jahre planen, kombinieren Sie diese besser nicht mit einer 15-Jahres-Lärche-UK – sonst muss die UK früher getauscht werden, was Demontage der ganzen Terrasse bedeutet.

Lärche-UK ist die klassische Partnerwahl für heimische Nadelholz-Dielen mit ähnlicher Lebensdauer:
Sibirische Lärche-Dielen – die natürlichste Kombination, gleiches Holz oben wie unten, auch optisch harmonisch.
Douglasie-Dielen – ebenfalls Nadelholz mit ähnlicher Lebensdauer und passendem Charakter.
Kanadische Lärche und Douglasie – die Premium-Variante der Nadelhölzer.
Für Tropenholz-Dielen (Bangkirai, Garapa, Cumaru, Ipe) ist Lärche-UK technisch möglich, aber von der Lebensdauer her nicht ideal – hier passt eine Angelim-Pedra-Unterkonstruktion oder WPC-UK besser, da diese mit der Hartholz-Diele „mitalten". Auch für WPC-Dielen ist eine WPC-UK die langfristig sinnvollere Wahl.

Lärche enthält von Natur aus hohe Mengen an Gerbsäuren und Holzinhaltsstoffen, die ihr ja auch die natürliche Witterungsbeständigkeit verleihen. Bei Kontakt mit Wasser reagieren diese Säuren chemisch mit dem Eisen aus normalen Stahl- oder verzinkten Schrauben – es entsteht eine schwarze Eisen-Gerbstoff-Verbindung, die rund um den Schraubkopf hässliche schwarze Flecken im Holz hinterlässt. Diese Verfärbungen dringen tief ins Holz ein und lassen sich nur durch Abschleifen entfernen.
Die Lösung:
A2-Edelstahl (V2A): Standard für nahezu alle Außenanwendungen im Binnenland.
A4-Edelstahl (V4A): Pflicht in Küstennähe (salzhaltige Luft) und bei Pool- bzw. Schwimmteich-Terrassen (Chlor).
Zusätzlich gilt: Aufgrund der Materialdichte von Lärche immer vorbohren – sonst können Spannungsrisse entstehen, vor allem an den Stirnseiten der UK-Hölzer und bei Verschraubungen nahe der Brettkante. Idealer Bohrdurchmesser: ca. 70–80 % des Schraubenkern­durchmessers.

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