Rechteckleisten Eiche Zierleisten Holzleisten Eichenholz 20mm 26mm
Premium Eichenholz-Rechteckleisten: Rohe Oberfläche & Edle Optik Höchste Qualität und zeitlose Eleganz für Ihre Holzprojekte – unsere Rechteck- und Zierleisten aus massivem Eichenholz überzeugen durch ihre unverfälschte, rohe und unbehandelte Oberfläche. Als eines der widerstandsfähigsten heimischen Harthölzer zeichnet sich Eiche durch ihre enorme Dichte, Langlebigkeit und die prägnante Maserung aus. Die erstklassige Wahl für Handwerker, Bastler und Möbelbauer, die Wert auf erstklassigen Holzwerkstoff legen. Produktdetails & Highlights: 100 % Massives Eichenholz: Edles Hartholz mit charakteristischer Wuchsstruktur – frei von Chemie und Furnieren. Rohe Oberfläche: Unbehandeltes Holz mit natürlicher Haptik – ideal zum Schleifen, Ölen, Wachsen oder Beizen. Extrem Langlebig & Robuste Qualität: Hohe Abrieb- und Biegefestigkeit für stark beanspruchte Bauteile. Perfekt für Profis & Heimwerker: Präzise zu verarbeiten, exakt zu sägen, zu bohren und zu verleimen. Universelle Anwendung: Bestens geeignet für Möbelbau, Innenausbau, Modellbau, Rahmen und kreative DIY-Projekte. Wichtiger Hinweis zum Hartholz Eichenholz: Eichenholz ist sehr dicht und hart. Für das Verschrauben empfehlen wir zwingend, die Bohrkanäle vorzubohren, um ein Ausplatzen des Holzes zu vermeiden. Verwenden Sie vorzugsweise Edelstahlverschraubungen, da die im Eichenholz enthaltene Tanninsäure in Verbindung mit Feuchtigkeit und eisenhaltigen Metallen zu dunklen Verfärbungen führen kann. Produktart Rechteckleiste / Zierleiste / Massivholzleiste / Hartholzleiste Holzart Eiche (Massivholz, naturbelassen) Oberfläche Rohe Oberfläche, unbehandelt Einsatzbereich Möbelbau, Innenausbau, Handwerk, Modellbau, Bastelarbeiten, Kantenschutz, DIY-Projekte
Inhalt: 0.01 m² (350,00 € / 1 m²)
Häufig gestellte Fragen zu Holzbau & Konstruktionsholz
Antworten zu Bauholz-Arten, Imprägnierung, Unterkonstruktion und Befestigung
Was ist KVH – und worin unterscheidet es sich von normalem Bauholz?
KVH steht für Konstruktionsvollholz. Es ist technisch hochwertiges Bauholz, das in mehreren Schritten veredelt wurde – im Gegensatz zu klassischem sägerauen Kantholz direkt aus dem Sägewerk.
Die wichtigsten Unterschiede:
- Technische Trocknung: KVH wird auf ca. 15 % +/- 3 % Holzfeuchte getrocknet – das minimiert das Arbeiten, Verziehen und Reißen des Holzes nach dem Verbau. Sägeraues Bauholz ist in der Regel deutlich feuchter.
- 4-seitig gehobelt mit gefasten Kanten: KVH hat ein präzises, sauberes Erscheinungsbild – ideal auch für sichtbare Konstruktionen. Sägerau bleibt dagegen rustikal und zeigt die natürliche Holzstruktur.
- Festigkeitssortiert: KVH wird nach Festigkeitsklasse (typisch C24) zertifiziert – ein wichtiger Punkt für statisch relevante Bauteile.
Faustregel: KVH für Holzrahmenbau, Aufstockungen, Dachstuhl-Erneuerungen, Messebau und sichtbare Innenausbau-Konstruktionen. Sägeraues Kantholz für rustikale Anwendungen, Zaunpfosten, Werkstattbau oder wenn die Optik nicht entscheidend ist.
Welches Holz brauche ich für welches Bauvorhaben?
Eine kurze Orientierung – welches Produkt für welchen Einsatzzweck:
- Holzrahmenbau, Dachstuhl, Aufstockung: KVH – technisch getrocknet und festigkeitssortiert.
- Dachlattung, Konterlattung, Unterkonstruktion innen: Imprägnierte Dachlatten 24 × 48 mm.
- Terrassen-Unterkonstruktion (Holz): Lärche für gehobenen Anspruch, Angelim Pedra als langlebiges Tropenhartholz.
- Terrassen-Unterkonstruktion (verrottungsfrei): Massive WPC/BPC-Profile.
- Gerüstbohlen, Schalung, schwere Hochbeete: Baudielen Fichte/Tanne.
- Boden, Wand- und Deckenverkleidung mit Profilbild: Hobeldielen Kiefer mit Nut & Feder.
- Möbel, Regale, Bastelprojekte, Innenausbau: Glattkantbretter Fichte.
- Saunabank- und Saunalehnen-Bau: Abachi-Saunabanklatten.
Bei Unsicherheit oder größeren Projekten beraten wir Sie gerne telefonisch unter 06302 / 600 41 63.
Imprägniertes oder unbehandeltes Holz – wann brauche ich was?
Die Frage ist immer dieselbe: Hat das Holz später Kontakt mit Feuchtigkeit?
- Kesseldruckimprägniert (KDI): Das Holz wird unter Druck mit einem fungiziden Schutzmittel getränkt – meist Fichte/Kiefer. Erkennbar an der grünlichen oder braunen Farbe. Notwendig für Konstruktionen mit dauerhaftem Erdkontakt, in Feuchträumen, im geschützten Außenbereich (z. B. Dachlattung, Carport-Unterkonstruktionen, Gartenhaus-Ständerwerk). Die Imprägnierung verlängert die Lebensdauer um ein Vielfaches.
- Unbehandelt: Für alle Anwendungen im trockenen Innenbereich – also KVH im Dachstuhl, Innenwand-Ständerwerk, Möbelbau, Innenverkleidung. Auch resistente Hölzer wie Lärche oder Tropenhölzer (Bangkirai, Angelim Pedra) brauchen wegen ihres natürlichen Harz- bzw. Inhaltsstoffgehalts keine chemische Imprägnierung – sie sind von Natur aus witterungsbeständig.
Wichtig: Imprägniertes Holz ist nicht für den Einsatz in direktem Kontakt mit Lebensmitteln, Trinkwasser oder Tieren (z. B. Hühnerstall-Innenseite) geeignet – dort lieber Lärche oder Hartholz wählen.
Welche Unterkonstruktion soll ich für meine Terrasse wählen?
Die Unterkonstruktion entscheidet über die Lebensdauer Ihrer Terrasse mehr als die Diele selbst – hier lohnt sich die richtige Wahl:
- Lärche: Das robusteste heimische Nadelholz mit hohem Harzgehalt. Witterungsbeständig ohne Chemie. Ideal für Lärchen- oder Douglasien-Dielen. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Lebensdauer ca. 15–20 Jahre.
- Angelim Pedra: Tropisches Hartholz mit Dauerhaftigkeitsklasse 2. Die ideale Partner-UK für hochwertige Hartholz-Dielen wie Bangkirai, Garapa oder Cumaru. Lebensdauer 25 Jahre und mehr – passt zur Lebensdauer Ihrer Hartholzdielen.
- WPC/BPC massiv: Verrottet nicht, kein Schimmel, keine Insekten. Perfekt bei direktem Bodenkontakt oder Standorten ohne gute Belüftung. Auch für Holz- und WPC-Dielen geeignet.
Wichtige Grundsatzregel: Die Unterkonstruktion sollte mindestens so langlebig sein wie die Dielen darauf. Wer eine Cumaru-Terrasse für 30 Jahre baut, sollte nicht auf einer Fichte-UK arbeiten – sonst muss die UK lange vor den Dielen ersetzt werden, was die ganze Terrasse demontieren bedeutet.
Warum sind Edelstahlschrauben bei Lärche und Hartholz Pflicht?
Das ist einer der häufigsten Fehler im Holzbau – und führt zu einem klassischen Reklamationsfall: Schwarze Verfärbungen rund um die Schraube, die das ganze Holzbild ruinieren.
Der Grund: Lärche, Eiche, Bangkirai, Garapa, Cumaru und Angelim Pedra enthalten von Natur aus Gerbsäuren und Holzinhaltsstoffe. Bei Kontakt mit Wasser reagieren diese chemisch mit dem Eisen aus normalen Stahlschrauben oder verzinkten Schrauben – es entsteht eine Eisen-Gerbstoff-Verbindung, die schwarze Flecken im Holz erzeugt. Die Verfärbung dringt tief ein und lässt sich nur durch Abschleifen entfernen.
Die Lösung ist einfach: Edelstahlschrauben verwenden.
- A2 (V2A): Standard-Edelstahl, ausreichend für die meisten Anwendungen im Innenausbau und im normalen Außenbereich.
- A4 (V4A): Nochmals höherwertig – Pflicht in Küstennähe (Salzwasserluft), bei Schwimmbecken (Chlor) und bei besonders aggressiven Holzarten wie Eiche.
Bei sehr harten Hölzern wie Cumaru, Bangkirai oder Angelim Pedra zusätzlich vorbohren – sonst kann die Schraube abscheren oder das Holz reißt an den Stirnseiten.